1-800-987-654 admin@total.com
Kekesi Meyerhold

Bewegen mit Fauser – jetzt anmelden

Foto: Vsevolod Meyerhold, Zinaida Reich

Etuden nach der Biomechanik von W.E.Meyerhold mit Bernhard Fauser

7. – 11.9.  um 14:00-15.00 Uhr in der HebelHalle

Anmeldung unter: info@unterwegstheater.de

Die Biomechanik ist ein vom russischen Schauspieler, Theaterdirektor und Lehrer  W.E. Meyerhold (1874-1940)  in den 1920ern und 1930ern entwickeltes Training für Schauspieler. Bernhard Fauser hatte Anfang der 90er Jahre erstmals Kontakt mit dieser Technik bei einem Workshop von Gennadi Bogdanov am Mime-Centrum Berlin. 1993, dem Höhepunkt der „Katastroika“, besuchten Fauser und Gonzales ein Seminar an der Schauspielschule in Moskau und studierten die Etuden. Sie entdeckten dabei nicht unerhebliche Gemeinsamkeiten mit der sich in Entwicklung befindenden Arbeitsweise des UnterwegsTheaters.
Die Biomechanik nach Meyerhold schlägt für der Schaffung der Charaktere einen körperlichen, „choreographierten“ Ansatz vor . Manchmal wird er auch der „körperliche“ Stanislavski genannt. Kombiniert werden japanische Bewegungssensibilität, commedia del´arte, Plastizität, Rhythmus. Der Performer erhält einen „Werkzeugkoffer“ bestehend aus körperlicher Kraft, Biegsamkeit, Präzision und kontrolliertem Wagemut.
Heute ist man in weiten Teilen „zeitgenössischer Produktion“ über diese Trennung von „psychologischem“ und „körperlichem“ Ansatz hinaus und kombiniert die Ansätze und Sichtweisen. Ganz nach Bruce Lee: „Be water, my friend“

Fauser_Gonzales

Foto: Bernhard Fauser, Jai Gonzales

Biomechanics is an approach to actor training developed by Russian actor, director and teacher, Vsevolod Meyerhold during the 1920’ and 1930’s.
His ideas were fundamental to modern theatre and have influenced major directors such as Peter Brook, Grotowski and Brecht, and the UnterwegsTheater.
“Biomechanics proposes a choreographic approach to the creation of character. It is sometimes called a physical Stanislavski. Meyerhold emphasized emotional effect upon the audience over the personal emotional experience of the actor. It is a rigorous training. It builds strength, suppleness, precision, control and daring.” 
(Carlo Altomare/Theaterlab)
Biomechanics trains the body in a codified way to work from the outside in, to tap into a psychological and emotional life through the outer physical form. It combines Japanese movement sensibilities, commedia dell’ arte, plasticity, musical rhythm, and science to the ends of creating a very specific aesthetic for a very specific ideology of what theatre should look like. Actors trained in Biomechanics are truly athletes.

Schreibe einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.